DIE HISTORIE: Die dortigen lokalen Fürstentümer standen wechselnd unter babylonischer, hethitischer, altägyptischer oder assyrischer Vorherrschaft. In hellenistischer Zeit gehörte das Gebiet teils zum seleukidischen Einflußbereich, dann zur römischen Provinz Syrien (64 v.Chr., Pompeius) sowie teils zum Nabatäerreich und später zur Provinz Arabia (Hauptstadt Bosra, 105 n.Chr., Trajan), schließlich nach der Schlacht am Yarmuk (634 n.Chr.) zum arabisch-muslimischen Kalifat der Umayyaden mit der Hauptstadt Damaskus. Mit der Eroberung des Kalifats durch die Osmanen, also auch Syriens und Ägyptens (Selim I. 1516/17) blieb das Gebiet bis zum Ende des 1. Weltkrieges (1918 bzw. 1922) in türkischer Hand. 1922 Mandatsgebiet des Völkerbundes unter französischem Protektorat, das seit 1944 den souveränen Staat Syrien bildet.